Sessionvorschläge
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Die Vorschläge
(1) Globalität = aggregierte Lokalität & Individualiät?Sessiongeberin: Zorah Mari Bauer | Mobile Art
Ist „Globalfuture“ wirklich unvorhersehbar? Oder lässt sie sich in die einfache Formel bringen: Globalität = aggregierte Lokalität und Individualiät? Trifft dies zu, würde das einen Paradigmenwechsel bedeuten. Globalität wäre in Zukunft nicht mehr etwas, das über uns hereinbricht, das mit uns gemacht wird. Globalität sind dann WIR! Ein Impulsreferat wird an medialen Beispielen belegen, dass diese Annahme nicht unbegruendet ist. Wird unter dieser Prämisse unsere Kritik an Globalität nicht ganz woanders ansetzen müssen? Wie werden wir gestaltend an Globalität teilhaben koennen - in Form einer "Cloudintelligence"? Wie kann man global und zugleich lokal sein? Wird Komplexität – selbst wenn sie weltumfassend ist - auf diese Weise für den Einzelnen wieder begreifbar? Ich wäre gespannt auf einen Austausch zu diesem Thema.
Siehe: http://www.ortsbasierte-dienste.de/
(2) Games für die Zukunft
Sessiongeber: Dr. Steffen P. Walz, Walz & Seibert / sreee AG i.G.
Wie kann man Games als Werkzeuge einsetzen, um Zukunft auf interaktive und unterhaltende Weise nicht nur zu simulieren, sondern auch aktiv mitzugestalten? Wie können wir Games nutzen, um auf Megatrends aufmerksam zu machen, sie durch Nutzer selbst erschliessen zu lassen und so gamebasiertes Lernen zu befördern? Wie bringen wir durch das Vehikel Game Vernetzung, Diskussion und Partizipation voran?
In dieser Session wollen wir gemeinsam Best Practices sowie interessante Projekte betrachten, darüber diskutieren sowie Designansätze entwickeln.
(1) Praxis-Session: Wenn 10.000 Leute zu 1 Ergebnis kommen
Sessiongeber: Hans Hagedorn, Zebralog - medienübergreifende Dialoge
Denken wir uns mal für einen Moment die theoretischen Hindernisse weg. Und stellen uns vor sechs Milliarden Menschen nehmen sich 1 Tag frei, werfen ihre kollektive Intelligenz zusammen und wollen gute Lösungen für die großen planetaren Herausforderungen ausknobeln. Wie könnte das praktisch überhaupt aussehen? Welche Werkzeuge kollektiver Intelligenznutzung haben wir zur Zeit? Welche müssten wir noch entwickeln?
Als Sessiongeber kann ich als Impuls von den Praxiserfahrungen berichten, die wir im Rahmen unserer achtjährligen Arbeit mit Online-Dialogen gemacht haben. Inzwischen können Großgruppenprozesse mit mehreren hundert Teilnehmern online auf qualitativ ansprechendem Niveau durchgeführt werden. Doch die Skalierung und räumliche Ausbreitung auf verschiedene Kulturräume ist weiterhin eine große Herausforderung.
In dieser Session wollen wir uns auf die die praktischen Methodenprobleme konzentrieren. Ich würde mich freuen, wenn hier Leute zusammenfinden, die bereits Erfahrungen mit der Organisation von größeren Online-Dialogen gesammelt haben.
(3) social peace
Sessionteam: Farah Lenser, Susanne Krumpholz & Mirko Harth laden zum brainstorming und magic round table ein.
So wie die Sonne den Regenbogen am verregneten Himmel leuchten lässt, weisen unsere verschiedenen globalen Menschenrechts- und Ökologiebewegungen in der kriegerischen Welt auf Wege, die Ausgrenzungen und Kriege in sozialen Frieden transformieren. Zur Konkretisierung der Vision social peace werden wir im brainstorming für eine Friedensarche alles sammeln, was wir behalten und ausbauen wollen. Im magic round table schenken wir einander Redezeit zur Frage, wie wir aus der Friedensarche social peace organisch wachsen und politisch umsetzen wollen.
Wir freuen uns auf eure Ziele und Wege für social peace ;-)
(1) Zukunft intelligent vorhersagen
(Sessiongeber: Georg Preller)
Informationsmärkte, Prognosemärkte oder Prediction Markets verbreiten sich langsam in Öffentlichkeit und Unternehmen. Zukunft wird nicht anhand von detaillierten Analysen durch Spezialisten vorhergesagt, sondern kollektives Bauchgefühl eingesammelt - frei nach dem Motto: Wenn viele zum Sachverhalt ein kleines Stück beitragen können, und wir das effizient nutzen können, warum sollten wir es dann nicht tun? Funktioniert auch in ungewöhnlichen Umfeldern.
Die Session: "Mitmach-Beispiele", einem 3-Folien-Impulsvertrag, lebendiger Erfahrungs- und Informationsaustausch.
Zum Lesen:
- Economist: Prediction Markets
- Paper: Informationsmärkte im Einzelhandel
(3) (Philosophisch-kommunkative) Grundlagen für die Auseinandersetzung mit Zukunft
(Sessiongeber: Moritz Avenarius)
Ausgangsfrage: In wie weit läßt sich Zukunft überhaupt bestimmen, vorausdenken oder gar berechnen?
Zwingt nicht "das Neue"", als zentrales Unterscheidungskriterium für die Feststellung von Zukunft in unserer Gesellschaft, das Zukunft unberechenbar bleiben muss? Ansonsten wäre sie nicht wirklich neu, sondern stets schon redundant.
"Die Zukunft garantiert nun, dass die Welt (in gesellschaftlichen Kommunikationsprozessen, Ergänzung durch M.A.) unverständlich ist - und bleibt" (Niklas Luhmann in Gesellschaft der Gesellschaft, S. 1007).
Neues ist somit immer radikal anders - und rätselhaft. Selbst die Neuigkeit des Neuen ist da schon redundant. Unsere Gegenwart ist der flüchtige Ort, wo Vergangenheit von Zukunft unterschieden wird.
Im Ergebnis erleben wir eine permanente Beschleunigung der Zeit beim fortlaufenden Übergang von neu (Informantion) zu alt (bekanntem Wissen).
Was bedeutet dies für "klassische" (erkenntnissuchende) Konstruktionen wie Kausalität und Determination? Wie organisieren wir vor diesem Hintergrund Selektionen, fällen (gesellschaftlich relevante) Entscheidungen? Und was bietet dabei noch Orientierung?
Diese Session wird zu diesen grundlegenden Fragen von Zeit und Zukunft Raum geben. Siehe auch die Diskussion im Forum
(1) Neurobiologisch- psychologisch-soziologische Auseinandersetzung mit Determinismus und Paradigmen mit ihrer Dynamik vom Einzelnen auf die Gesellschaft.
(Sessiongeber: zaliha a. yanikomeroglu)
Ist Determinismus veränderlich oder ist die Veränderung dessen ebenfalls determiniert? Was passiert auf neuronaler Ebene bei Neuem und beim Verlassen von Altem. Welcher "Typ Mensch" ist determiniert, seine Umgebung nachhaltig zu ändern? Falls es diesen "Typ Mensch" gibt, kann man davon auf z.B. Nationalsozialismus usw. rückschließen? Verantwortung vs. Kontrolle/ Machtstreben.
Exkurs: "Besteht Determinismus mit ihrer Auswirkung nur in der Raum- Zeit- Achse oder ist sie ein Produkt des menschlichen Gehirns, damit Mensch innerhalb dieser Achse existieren kann? Ist es vorstellbar, dass Determinismus außerhalb dieser Achse aufgehoben wird?" :)
Kurze Vergleiche von Theorien einschlägiger Philosphen, Psychiater/Psychologen und Soziologen.
Bildgebende Verfahren wie Funktions- Magnetresonanztomografie, Positronen- Emissions- Tomographie, Neuromapping, EEG können erläutert werden.
Megatrend: Globalisierung
(2) Globalisierung und Wertewandel - Auswirkungen auf Einstellungen und Handeln(Sessiongeber noch offen)
(3) Globale Katastrophe meets individuelle Gleichgültigkeit
(Daniel Kruse, Ole Seidenberg, www.nest.im - plus evtl. Klimaexperte von Oxfam/anderer NGO)
Der Klimawandel hat sich zur "größten Bedrohung der Menschheit" gemausert. Politiker feilschen noch, die Wirtschaft fürchtet um Pfründe und Wissenschaftler schütteln hilflos den Kopf. Das Schlimmste aber: Die Straßen sind menschenleer und nur ein paar Öko-Cracks winken einsam ihre Fahnen. Wo bleibt das globale Protestbeben? Wie nutzen wir das Netz zur Mobilisierung? Können soziale Technologien das Problem jedem Einzelnen näher bringen, betroffen machen, ja zur Handlung zwingen?
Ausgangsfrage: Wie sieht unsere Zukunft tatsächlich aus nach aktuellen Hochrechnungen?
- Wie ist der Stand der Dinge bei den UN-Klimaverhandlungen?
- Wie können wir diesen noch beeinflussen?
- Welche Rolle spielt hier die Bundestagswahl 2009?
- Woran liegt es, dass wir uns alle mit dem Thema Klima so schwer tun, obwohl es uns ganz offensichtlich massiv bedroht?
Anmerkungen von Mirco und Johannes von www.gruene-uni.org:
Wir wollten eine Session am Samstag anbieten mit dem Titel "Ökodiktatur oder Stärkung dezentraler Netze". Vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe und der allgemeinen Krise des Kapitalismus wollen wir Zukunftsszenarien diskutieren. Da ihr einen ähnlichen Sessionvorschlag macht, gesellen wir uns einfach dazu und sehen, was wir beitragen können. Wir kommen mit der konkreten Warnung vor einen Ökodiktatur vor dessen Hintergrund alternative Konzepte zur Lösung der Krise von der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden müssen.
Megatrend: Governance
(4) echo: die globale Agora – Demokratie neu gedachtIn Kombination mit den nötigen sozio-technischen Innovationen, können heutige Informations- und Kommunikationstechnologien eine völlig neue Form teilnehmender Demokratie auf lokalem, regionalem und globalem Niveau ermöglichen. Was ist unsere Vision für diese Demokratie der Zufunft?
- Welche Rolle sollten darin BürgerInnen, ExpertInnen, RepräsentantenInnen und deren Organisationen spielen?
- Wie ist eine breite gesellschaftliche Partizipation zu erreichen?
- Welche Innovationen sind nötig, um einen konstruktiven demokratischen Diskurs mit beliebig vielen Teilnehmern zu ermöglichen?
- Wie kann das virtuelle Engagement der Menschen reale Früchte tragen und im gesamten Internet gebündelt werden?
http://echo-logic.org/echo_Projekt_Ueberblick.pdf (Deutsch)
http://echo-logic.org/echo_Project_Overview.pdf (English)
(2) Das Netz als Motor und/oder Verlängerung politischer Prozesse
Wie können Web-Initiativen politische Wirkung entfalten?
Wie kann das Netz politische Prozesse verändern?
(3) Better Regulation
Megatrend: Globalisierung der Bildung
(2) EDUIT / eSingularity - ein Mega-Projekt für die Education 3.0Internetbasierte Lern-Plattformen werden das Lernen revolutionieren. Globale Kollaborationswerkzeuge und Web 2.0 Technologien erlauben z.B. Sprachenlernen synchron und "von Mensch zu Mensch" (Bsp. Myngle.com)
EDUIT möchte mit Web 3.0-Technologien die Schraube weiter drehen
- Global Education Movement (GEM) -
V i s i o n
Flattening global education – “laaa” learn anything, anyplace, anywhere
M i s s i o n
Imagine a world where every kid participates on a flat education system, challenging themselves and others, and winning prizes for applying themselves, no matter what their social, economic, geographic disposition is…
we can and we will build it.
eduit.org - - - Die Mindmap zu Education 3.0 - - - Sessiongeber Willi Schroll (@wschroll)
Thema: Arbeit
(1) Neue Arbeistwelt - Neue (modulare) Formen der Arbeistsvermittlung1. Wie möchten wir zukünftig Arbeiten?
2. Was brauchen wir um zukünftig so Arbeiten zu können?
3. Wie müsste dabei ein Job-Portal aussehen, dass dieses unterstützt?
Ergebnis-MindMap unter http://share.xmind.net/sustainable-pm/new-work-sphere
Blogeintrag zu den Ergebnis unter http://zusammenarbeiten.wordpress.com/2009/09/21/gfc09-session-neue-arbeitswelt/
Thema: Geld
(1) Warum implodierten bislang noch alle Geldsysteme in schöner Regelmäßigkeit begleitet durch kritische politische Destabilisierungen(2) Was ist Geld?
(1) Open - Social - Fair Money? – Die Zukunft der neuen Geldkonzepte
Welche neuen Geldkonzepte funktionieren und wie? Utopismus, Provinzialismus, Weltrettung?
Z.B.: openmoney.ning.com/ - - - regiogeld.de - - - Sessiongeber Willi Schroll (@wschroll)
Thema: Vertrauen
(1) Vertrauensbildung im Internet (Sessiongeber noch offen)(2) Social Search - Die Zukunft der Suche (Sessiongeber Carlo Velten, Gründer Qitera GmbH)
In dieser Session machen wir uns Gedanken über neue, dezentralisierte Ansätze von Suche und Wissensmanagement abseits von Google. Wie werden zukünftig das Vertrauen und die kollektive Intelligenz der Nutzer Auswirkungen auf die Relevanz und Aufbereitung unserer Suchergebnisse haben? Wie können Engagement-Metrics aus Social Media-Anwendungen Grundlage für Such-Algorithmen werden? Welche Rolle spielen Kontext und Attention Management beim Design neuer Suchtechnologien?
Agenda:
• Social Search – Ein neue Such-Paradigma
• Vertrauen schafft Relevanz – Grundlage für Social Search
• Collective Intelligence – Die ungenutzte Ressource
• Kontext – Warum Social Search in Unternehmen sehr gut funktioniert
• Ausblick – Wie suchen wir in Zukunft?
Weitere Infos zur Session unter http://tinyurl.com/labboq
weitere Vorschläge für Sessions:
(unabhängig von den Megatrends)(3) Future Design Session
Sessiongeber: Jascha Rohr, Institut für Partizipatives Gestalten
In dieser Session arbeiten wir mit kollaborativen Methoden an einem gemeinsamen Zukunftsthema. Ziel ist es zu einer konkreten Fragestellung, die sich vielleicht schon im Vorfeld herauskristalisiert einen konkreten Output zu gestalten: ein Konzept, ein Text, ein Produkt, eine Initiative oder etwas völlig anderes und neues. Auf diese Weise werden wir selbst mit dem notwendigen Shift zu neuen Arten des Denken, Handeln und Gestlatens ausprobieren und versuchen unsere kollektive Intelligenz anzuzapfen.
(2) Kollektive Intelligenz: Welche Prozesse fördern unsere individuellen und kollektiven Potentiale?
Sessiongeber: Jascha Rohr, Institut für Partizipatives Gestalten
Globale Zukunftsfragen werden nicht monokausale gelöst werden können. Vielmehr müssen vielfältige Akteure und lokale Lösungsansätze mit ihren jeweiligen Potentialen in Beziehungen gesetzt werden, damit sich emergente Strategien entwickeln können. Die dafür nötige kollektive Intelligenz kann sowohl durch soziale als auch durch datenverarbeitende Technologien erzeugt werden.
Wichtige Themenfelder dabei sind:
- Offene, generative Prozesse
- Partizipations- und Collaborationsverfahren (on- und offline)
- Lokale und globale, individuelle und kollektive Perspektiven
- Systemtheoretische und Feldtheoretische Verstehensansätze
- Vertrauensbildung und Förderung vorhandener Potentiale
- Vielfalt und Emergenz
Die Session beginnt mit einem Impulsvortrag und einer offenen Diskussion. Je nach Zeit und Interesse ist es möglich mit partizipativen Verfahren zu experimentieren, bzw das Thema auf diese Weise tiefer zu bearbeiten.
(3) Bildung - die Fähigkeit, Wissen zu verarbeiten!
Bildung, die Voraussetzung , um im WWW aktiv zu sein?
Welche Art von Bildung und Wissen brauche ich, um bewerten zu kömnen, an was ich mich im Netz beteilige oder beteiligt werde?
(2) Wie verhindert man die Zersplittung sozialer Bewegungen?
Wie kann man im Netz unterschiedliche (häufig lokale) Initiativen, die am gleichen Thema arbeiten, zusammenführen, um somit mehr politischen Einfluss zu gewinnen? (Wikipedia zu Soziale Bewegung)
(3) Prozess der Projektgründung – Wie können wir Weltrettern bei Ihren Projekten helfen?
(Sessiongeber: Anne Wangrin http://www.weltretter.org und Tobias Jeske http://www.sustainable-project-management.org )
In jedem von uns stecken gute Ideen um diese Welt zu verbessern. Doch von den ersten Gedanken bis zur Realisierung gibt es einige Herausforderungen zu meistern. Die eigene Vision muss kommuniziert, Teammitglieder gefunden und Helfer motiviert werden. Einige gute Ideen schlagen schon in den ersten Schritten fehl, was nicht sein muss. Wir wollen mit euch einen Prozess entwickeln der Team-Building, Mobilisieren in kleinen Schritten und Motivation für kleine Projekte erfasst. Die Ergebnisse dieser Session werde ich in www.weltretter.org praktisch einbinden und Tobias wird den Prozess theoretisch auf www.sustainable-project-management.org weiterentwickeln. Also bringt eure Erfahrungen mit, was bei euren Projekten gut – und was schlecht gelaufen ist. Mit diesen Erkenntnissen können wir anderen bei Ihrem Projektstart helfen.
Ergebnis-MindMap unter http://share.xmind.net/sustainable-pm/erfahrungen-pm
(5) Semantic Web und automatische qualitative Bewertungsmechanismen
(Sessiongeber: Jan Arpe)
Welche Mechanismen müssen entwickelt werden, um semantisch ähnliche Inhalte aus dem gesamten Web zu clustern? Welche Mechanismen existieren bereits? Wie sieht es mit qualitativen Bewertungsmechanismen aus, um nützliche von trivialer Information zu unterscheiden?
Prof. Peter Kruse: "Wir brauchen automatische Bewertungsmechanismen, die qualitativ sind."
(4) Rettet das Netz die Demokratie
(1) Können webgestützte Werkzeuge konviviale Werkzeuge sein ?
( Illich z.B.: www.preservenet.com)
(2) futurechallenges.org
Eine Online-Plattform als zentraler Hub, um gemeinsam Lösungsansätze für gesellschaftliche Megatrends zu entwickeln - Vorstellung erster Ansätze und Designs.
Wir bewegen uns rasant in Richtung einer globalen Zukunft, in der wir mit komplex miteinander in Beziehung stehenden gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert werden, für die es keineswegs einfache Lösungen gibt. Megatrends wie der Klimawandel, die Globalisierung oder der demographische Wandel bestimmen längst die öffentliche Diskussion. Gleichzeitig hat sich das Internet zum sozialen Medium entwickelt, innerhalb dessen Jeder die Möglichkeit hat, gemeinsam mit anderen nicht nur Inhalte sondern auch konkrete Initiativen zu entwickeln und diese einer breiten Masse - unabhängig von zeitlichen und räumlichen Grenzen - zugänglich zu machen.
Im Mittelpunkt dieser Session soll folgende Frage stehen:
Wie kann eine Plattform-Lösung aussehen, die die Besonderheiten des Internet nutzt, um...
1. bestehendes Wissen zu den zentralen Megatrends zusammenzutragen und dadurch hilft ein besseres Verständnis für diese zu entwickeln? Die aber auch ...
2. eine Infrastruktur bereitstellt, mit deren Hilfe Menschen gemeinsam an Lösungsansätzen arbeiten können, den Megatrends zu begegnen und somit eine bessere Zukunft für alle zu ermöglichen.
3. Und die allgemein Experten und Nicht-Experten zu einem praktischen Erfahrungsaustausch über den Umgang mit gesellschaftlichen Megatrends zusammenbringt.
(5) Zusammenhang, Zusammenhalt und Zurechtfinden in modernen, globalen und medialen Zeiten, Kulturen und Welten
Glocal wurde als Begriff vor 20 Jahren gesucht und gefunden http://en.wikipedia.org/wiki/Glocalisation#Development_of_the_concept
weil konkret gezeigt werden musste, was auf welcher Ebene (lokal-regional-global) in welchem Sektor und Zeitraum stattfindet und sich auf andere Bereiche auswirkt.
Im Workshop vertrete ich die These, dass unser enges, dualistisches, (über)spezialisiertes Denken und Lernen nicht geeignet ist, den modernen Herausforderungen gerecht zu werden. Dieses analytische und logische Steinzeitdenken, was modern e Medien, Realitäten und Imagination (Virtualität), Mobilität und Globalisierung betrifft, bedarf eines Quantensprunges, oder nennen wir es Paradigmenwechsel (siehe dazu unten auch Meta-Paradigma 1997 http://benking.de/meta-paradigm.htm um sich zurechtzufinden, also Zusammenhänge, Sinn und Zusammenhalt zu entwickeln.
Neuere akademische Ansätze sprechen von Gestaltungs-Kompetenzerweiterungen, und neuem Orientierungswissen in Ordnungsrahmen: Wo, wer, wann, wie, warum, was, … konkret macht und verhandeln kann“ bleibt diffus und versteckt in ansprechenden aber leeren Worthülsen und Plastikwörtern, mit tollem Schein aber ohne Sein. Kurz: Eine Orientierung und Sinnhaftigkeit die für den Menschen nicht erfahrbar, vermittelbar, verhandelbar, anschaulich, greifbar und somit wirr und unbewusst.
Gezeigt wird im Workshop wie schon vor 20 Jahren entwickelte Konzepte in Seminaren mit Titeln wie: „OUT OF THE BOX THINKING“ und „PARADIGM MAPPING“ weiterentwickelt und angepaßt wurden um sich nicht nur in anderen Kulturen sondern auch in der erweiterten modernen Welt zurechtzufinden. Wir trennen hier nach Professor Mittelstrass Orientierungswissen und Verfügungswissen, oder wie in der Wissensorganisation üblich, Detail (Spezial), Routen oder Expertenwissen, und Überblicks- und Orientierungswissen, und suchen dafür wie schon Leibniz „neue Räume“. Leibniz hatte 3 – 4 Räume vor Augen, (denken wir an die Lern-Lehrräume der Aufklärungspädagogik) und wir verbinden solche RÄUME. Hier kann nur auf den Artikel „Mit anderen Augen sehen“ verwiesen werden. http://benking.de/HAGIA_CHORA-KulturellKreativ_21.pdf
Zentrale Thesen hierzu wurden auf der WORLD FUTURE STUDIES FEDERATION Tagung in TURKU 1993 vorgestellt http://www.benking.de/faw-newsletter.html, Siehe auch: Kulturen des Lernens – Spielerisch Querdenken... http://www.benking.de/lernkultur.html
Weiter sei auf dieses Essay: Ohne Zusammenhang kein Zusammenhalt 1999 http://benking.de/verweigerung.html , diese SKIZZEN für WELTBILDER und WELTHÄUSER: http://benking.de/skizzen-2003.htm und diesen Workshop zum Thema: Lernen und Dialog, Wien, 2004 hingewiesen: http://www.inst.at/trans/15Nr/08_3/08_3inhalt.htm
WORUM GEHT ES im Worksop?
Eine neue Aufklärung - augmented blended imagiantive learning – gerade ohne HIGH TECH Schnick-Schnack. Nnnen Sie dies gemeinsame Phantasie und Kreativität, Co-creative Gespräche über erweiterte, vereinbarte Gemeinsamkeiten (COMMONS), oder ganz einfach Zurechtfinden ! Dazu empfehle ich einen gemeinsamen ORDNUNGSRAHMEN, obwohl Begriffe wie ORDNUNG, SINN, ORIENTIERUNG in dieser Gesellschaft tabuisiert sind: http://benking.de/systems/encyclopedia/newterms/ und weitere Links: http://benking.de/systems/ http://benking.de/education/
Ich werde in den nächsten Tagen hier weiterführende Hinweise zu Themen wie „Global Covenant“, Overclaims, Oversimplifications, Zeichen und Kulturtheorie, Wissensordnungen, Multi-Lingualität, Cultural Expressions,.... siehe: http://benking.de/GFC-2009.htm
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FAQ:
Wie drücke ich die Zustimmung zu einem Thema aus?
Falls ihr Interesse an einem bereits eingetragenen Session/Thema habt, könnt ihr vor dem eigentlichen Titelnamen die Zahl in der Klammer um 1 erhöhen. So erkennt man auf dem ersten Blick, wieviel Zustimmung ein Thema hat.Was ist mit der Reihenfolge der Sessionvorschläge?
Bitte neue Sessionideen einfach vor den jeweils ersten Vorschlag der Liste setzen. Damit sieht man beim erneuten betreten der Seite gleich, ob ein neuer Vorschlag hinzu gekommen ist. Die Reihenfolge hat ansonsten keine weitere Bedeutung.Letzte Änderung von Tobias Jeske am 21.09.2009 um 21:21
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