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Beispiele für Web2.0 Anwendungen im Sozialen ...

AutorBeitrag

am 21.07.2009 geschrieben am 21.07.2009 geschrieben

Hallo Wolfgang,

danke für die spannenden Links bzw. Projekte. Schön mal wieder ein Akustik-Projekt zu erleben. Ich finde ja persönlich, dass das Visuelle in unser Gesellschaft oftmals viel zu viel Bedeutung / Beachtung zu kommt (z.B. Werbung, TV sowieso, aber auch im Web, etc.).

Grüße Moritz

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am 21.07.2009 geschrieben am 21.07.2009 geschrieben

Hallo Friedrich,

Treffer: Studiere die Theorie und melde mich dann mit neuem Verständnis zurück.
Danke.

Viele Grüße
Anke

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am 22.07.2009 geschrieben am 22.07.2009 geschrieben

Ich möchte hier noch zwei ziemlich coole Web 2.0-Anwendungen vorstellen, die aus meiner Sicht modellcharakter für zukünftige Konzepte haben könnten. 1. FreeRice, das ist ein Englisch Vokabeltrainer, kostenlos online verfügbar und der Witz ist, pro korrekt wiedergegebener Vokabel löst Du eine Spende von 10 Reiskörnern aus, die mit voranschreitendem Training zu ganzen Reissäcken kummuliert und die dann tatsächlich über das UN World Food Prograrm (http://www.wfp.org/how-to-help) an Bedürftige in der Dritten Welt gespendet werden. Finanziert werden diese Reissäcke durch Werbebanner, die mit den Vokabel-Informationen angezeigt werden: URL: http://www.freerice.com

Ein zweites Projekt, dem ich heute auch beigetreten bin ist http://betterplace.org/projects hier werden alle gängigen Web 2.0-Konzepte ausgeschöpft, um Spenden- und Unterstützungswillige Individuen oder Gruppen in direkten Kontakt zu Leidenden und betroffenen Menschen vor Ort zu bringen, ein klug gestaffeltes Konzept von Fürsprechern, Unterstützern und Projektverantwortlichen macht alle Unterstützungsprozesse höchst Transparent. Hier z.B. ein Projekt, das ich unterstützen werde, weil Freunde von mir vor Ort aktiv sind :http://de.betterplace.org/projects/1707


am 22.07.2009 von Wolfgang Neuhaus bearbeitet.

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am 22.07.2009 geschrieben am 22.07.2009 geschrieben

Friedrich Brandi:


@Anke:
Hallo Anke,

Die Spieltheorie erklärt viele der Verhaltensweisen, die sich auf der gesellschaftlichen und politischen Ebene gerade auch im Rahmen der von Dir angesprochenen Krise zeigen. Wenn Du Dich damit noch nicht beschäftigt haben solltest, kann ich Dir das nur empfehlen -mir hat die Spieltheorie vieles klarer gemacht.


die spieltheorie ist tatsächlich sehr erhellend, aber manchmal auch ernüchternd.

wir haben mit LOMU zwei experimentelle aktionen dazu gemacht (eine davon als teil eines kampnagel-abends), dazu gibt es auch einen einführungstext in die spieltheorie bzw. die logik kollektiven handelns

http://www.lomu.net/index4.html (LOMU #4, spieltheorie)
http://www.lomu.net/index_Gpn.html (auf kampnagel, spieltheorie + logik kollektiven handelns)

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am 22.07.2009 geschrieben am 22.07.2009 geschrieben

niels boeing:

Friedrich Brandi:


@Anke:
Hallo Anke,

Die Spieltheorie erklärt viele der Verhaltensweisen, die sich auf der gesellschaftlichen und politischen Ebene gerade auch im Rahmen der von Dir angesprochenen Krise zeigen. Wenn Du Dich damit noch nicht beschäftigt haben solltest, kann ich Dir das nur empfehlen -mir hat die Spieltheorie vieles klarer gemacht.


die spieltheorie ist tatsächlich sehr erhellend, aber manchmal auch ernüchternd.

wir haben mit LOMU zwei experimentelle aktionen dazu gemacht (eine davon als teil eines kampnagel-abends), dazu gibt es auch einen einführungstext in die spieltheorie bzw. die logik kollektiven handelns

http://www.lomu.net/index4.html (LOMU #4, spieltheorie)
http://www.lomu.net/index_Gpn.html (auf kampnagel, spieltheorie + logik kollektiven handelns)



Super, solche Veranstaltungen sollte es häufiger geben

Im Übrigen bin ich sowieso gerne ein "nüchterner" Betrachter...

...nun im Ernst: Die Spieltheorie beschäftigt sich ja auch damit, wie man Regeln in das "Spiel" einführen kann, die das Verhalten zum positiven ändern. Wir als Gesellschaft können uns Regeln erschaffen, die uns zu besseren Handlungen führen. Im Grunde ist das ja auch die Idee des Staatsvertrags.

Außerdem hängen die Ergebnisse ja auch vom Menschenbild, moralischen Werten etc. ab.

Also brauchen wir den Kopf nicht in den Sand stecken!
mfg
F

ps: Mir haben auch viele der anderen Projekte von LOMU sehr gefallen und der Fokus auf die direkte Umgebung ist toll!!! Gibt´s einen Newsletter den man abonnieren könnte? Sollte ich mal wieder nach HH zurückziehen wäre ich gerne auf dem Verteiler...

am 22.07.2009 von Fred Brandi bearbeitet.

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am 22.07.2009 geschrieben am 22.07.2009 geschrieben

Friedrich Brandi:


Gibt´s einen Newsletter den man abonnieren könnte? Sollte ich mal wieder nach HH zurückziehen wäre ich gerne auf dem Verteiler...



... einfach eine E-Mail an: lomu@lomu.net senden und dann kommst Du auf den Verteiler

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am 22.07.2009 geschrieben am 22.07.2009 geschrieben

Moritz Avenarius:

Friedrich Brandi:


Gibt´s einen Newsletter den man abonnieren könnte? Sollte ich mal wieder nach HH zurückziehen wäre ich gerne auf dem Verteiler...



... einfach eine E-Mail an: lomu@lomu.net senden und dann kommst Du auf den Verteiler



ja, wir schicken das auch an "lomunauten in der ferne", damit sie auf dem laufenden sind.

am 22.07.2009 von niels boeing bearbeitet.

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am 24.07.2009 geschrieben am 24.07.2009 geschrieben

Aktuelles Beispiel zum Thema Web2.0 und soziale Bewegung:

Bei der Online-Petition "Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH - Verzicht der weiteren Privatisierung von Gewässern vom 19.05.2009" hat sich die Anzahl der Unterzeichner innerhalb von zwei Tagen verdoppelt - von ca. 12000 auf 24000 (vom 22. zum 24. Juli).

Das ist soziale Bewegung ... mehr unter http://u.nu/3fdm

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am 29.07.2009 geschrieben am 29.07.2009 geschrieben

Ein Beispiel zum Thema: "Machen statt darüber reden" hätte ich da noch - das allerdings hat zunächst ohne web 2.0. angefangen - nutzt es aber heute auch...

"Penny Harvest - Common Cents" ist bereits eine Bewegung, die sich vor allem lokal bemerkbar macht, die sich in den Stadten und Kommunen abspielt:
http://www.youtube.com/watch

http://www.pennyharvest.org/



viele Grüße Ulla

am 30.07.2009 von Ulla Keienburg* bearbeitet.

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am 30.07.2009 geschrieben am 30.07.2009 geschrieben

2 kleinere projekte, an denen ich beteiligt bin:

http://planet-freiwilligendienst.de/
aggregator für blogs von auslandsfreiwilligen

und
http://volunity.net
community für internationale freiwillige

hat beides ein bisschen "web 2.0" und viel soziales

am 30.07.2009 von Ben Graepel bearbeitet.

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