Das Ü-Camp - Worum geht es?
Das Ü-Camp - Worum geht es?
GlobalFutureCamp 09 - Worum geht es?
Im Kern steht die Frage: Wie können mit dem Internet Menschen zueinander gebracht werden, um die Lebensbedingungen trotz globaler Herausforderungen zu verbessern?
In der Vergangenheit waren gesellschaftliche Zusammenhänge grundsätzlich nicht weniger komplex als heute. Die Handelnden agierten jedoch mit anderen Prioritäten und vor anderen Horizonten. Die Lösung von Problemen erforderte meist die direkte Anwesenheit der Konfliktparteien oder ihren Vertretern; die Kommunikation war wegen langer Reisewege oft zeitverzögert. Informationen waren häufig nur begrenzten Zirkeln zugänglich, die breite Masse wurde an Lösungen und Entscheidungen meist wenig beteiligt und wurde häufig nur mit den Ergebnissen konfrontiert.
Mit der Demokratisierung gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse und dem Aufkommen des Internets sind dagegen kollaborative Lösungsansätze für multikomplexe und globale Themen gefragt. Das Internet kann Menschen zueinander bringen und das gemeinschaftliche Erarbeiten von Lösungen unterstützen. Politische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen können durch das Internet ad hoc transparent werden und unterliegen unmittelbar einer breiter angelegten Kritik - Informationsfülle kann allerdings auch zur Vewirrung und Überinformation führen, weil Wichtiges nicht von Unwichtigem getrennt wird.
Die zentrale Frage lautet daher: Wie können daher neue Formen der Zusammenarbeit besser zur Lösung globaler Probleme genutzt werden?
Hintergrund
Die Finanz- und Wirtschaftskrise beherrscht die aktuelle Berichterstattung der traditionellen Medien. Wer allerdings genauer hinschaut, besonders z.B. in Internetforen, bemerkt schnell: Erst das Zusammenwirken verschiedener Mega-Trends (z.B. Klimaveränderungen, demographischer Wandel, Pandemien, Energieverknappung, Terrorismus, etc.) produziert die eigentliche und globale Sprengkraft. Wir alle müssen uns damit auseinandersetzen, wenn wir unsere Zukunft gestalten – und sie nicht nur auf uns zukommen lassen wollen. Das Internet spielt dabei eine elementare Rolle: Es kann die Menschen über verschiedene Kulturkreise hinweg zueinander bringen und damit Wissen um globale Kausalitäten generieren.
Während tagtäglich neues Wissen um die einzelnen Trends durch die Wissenschaft generiert wird, hält sich das empirische Wissen über die Interdependenzen der Trends in engen Grenzen. Gründe hierfür liegen u. E. im Kommunikationsverhalten der Experten untereinander. Wenig effektiv und auch vielfach nicht gewollt bleibt dieses häufig ebenso lückenhaft wie jenes zwischen Experten und interessierten Laien. Es bedarf somit einer Plattform, welche Ergebnisse und Menschen mit dem Ziel zusammenbringt, dem gegenwärtigen Geschehen „kreativ“ und „komplex“ begegnen zu können.
Das GlobalFutureCamp 09 stellt sich dieser Herausforderung und erarbeitet in einem offenen Austausch der Ideen und Meinungen erste Lösungsansätze.
Letzte Änderung von Moritz Avenarius am 18.03.2011
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GlobalFutureCamp 09
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